08 | Verantwortung ohne Härte: Was wirklich deins ist
Shownotes
Drei Uhr nachts, und dein Kopf trägt die ganze Liste allein. Diese Folge handelt von Verantwortung ohne Härte: davon, warum grenzenlose Verantwortung keine tiefere ist, und wie du unterscheidest, was wirklich deins ist.
In dieser Folge • Warum grenzenlose Verantwortung eine verdünnte Verantwortung ist • Wie du deinem Team durch Über-Verantwortung seinen Teil nimmst • Warum Grübeln kein Denken ist, sondern ein System in Daueralarm • Die Zwei-Fragen-Sortierung: meins oder nicht meins, jetzt oder später
Dein Impuls für diese Woche Schreib abends auf, was dich beschäftigt, und setz hinter jeden Punkt zwei Buchstaben: M für meins, N für nicht meins. Bei allem, was M ist, den nächsten kleinsten Schritt daneben.
Der Satz, der bleibt Verantwortung heißt nicht, alles zu tragen. Sie heißt, zu wissen, was deins ist.
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00:00:00: Heute ist der große Tag.
00:00:02: Anjas Buch erscheint Nervensacher Führung ab dem sechsten, zehnten, sechsundzwanzig überall da wo es Bücher gibt alle Infos dazu in den Shownotes.
00:00:12: Verantwortung heißt nicht alles zu tragen.
00:00:15: sie heisst zu wissen was deins isst.
00:00:20: Das Herz schlägt bis zum halb schwitzige Hände die Luft bleibt weg.
00:00:23: das muss nicht sein!
00:00:25: Nerven-Sacherführung von und mit Dr.
00:00:28: Anya Ozig Scharf Wirtschaftspsychologin, erprobierte Psychotherapeutin und Keynote-Speakerin.
00:00:34: Sie bringt die Psychologie in die Führung.
00:00:38: Dahinter steckt das Server-Leadership-Modell Weniger Maske mehr Führungen
00:00:47: Ja stell dir vor drei Uhr nachts und dein Kopf trägt die ganze Liste allein.
00:00:52: Diese Folge handelt von Verantwortung ohne Härte Davon warum grenzenlose Verantwortung keine Tiefere ist Und wie du unterscheidest was wirklich deins ist.
00:01:05: Wie du deinen Team durch Überverantwortung sogar seinen Teil der Verantwortung nimmst und warum gröbeln kein Denken ist, sondern ein System im Daueralarm.
00:01:17: Es gibt auch einen Puls die zwei Fragensortierung Mainz nicht Mainz jetzt und später.
00:01:23: lass dich überraschen.
00:01:27: Kopfsache Stressfacts.
00:01:33: Stell dir vor Der Nervensystem hat einen inneren Alarmknopf.
00:01:37: Sobald Gefahr droht, drückt dein Gehirn diesen Knopf.
00:01:41: Egal ob das ein echter Tiger ist oder nur eine gemeine E-Mail aus der Führungssetage Der ganze Körper schaltet dann auf Kampf oder Flucht Das Herz schleckt schneller Muskeln spannen sich an – der Verdauungs-Trakt fährt runter.
00:01:53: Kurzfristig ein geniales Überlebenswerkzeug Bleibt der Alarmknopf aber dauerhaft gedrückt.
00:01:58: Weil der Stress nie aufhört gerät dieses fein austarierte System aus dem Gleichgewicht Und genau das macht uns langfristig krank.
00:02:28: Ja, wir haben uns ja eben schon vorgestellt.
00:02:30: drei Uhr nachts ist es und du liegst wach ohne dass etwas bestimmtes dich geweckt hat.
00:02:37: Und dein Kopf geht sofort eine Liste durch Das Projekt das hakt, der Mitarbeiter dem es nicht gut geht.
00:02:44: Die Zahl die nicht stimmt, der eine Kunde der wackelt, das Gespräch das noch aussteht und du trägst in dieser Nacht alles davon auf deinen Schultern.
00:02:54: Jedes Ein Sinne als hänge es allein an dir!
00:02:58: Als würde Alles zusammenbrechen wenn Du es nicht persönlich hältst.
00:03:03: Am Morgen bist Du wie geredet aber die Liste ist keinen einzigen Schritt weiter.
00:03:07: Das Gerübeln hat es nicht gelöst.
00:03:10: Keine einzige der Fragen ist beantwortet.
00:03:13: Es hat nur die Nacht gekostet und dich für den Tag geschwächt, indem du diese Dinge wirklich hättest angehen können – und das Absode ist genau.
00:03:24: diese Nächte fühlen sich an wie Verantwortung als wärst du besonders gewissenhaft!
00:03:31: Dabei sind sie oft das Gegenteil
00:03:33: davon.".
00:03:37: Die Resonanz
00:03:39: Es gibt eine Form von Verantwortung, die aussieht wie stärker und sich anfühlt wie eine Last, die man nie ablegen darf.
00:03:48: Man macht alles zu seinem – jedes Problem jeder Fehler jede Stimmung im Team jedes Risiko Und aus einer eigentlich guten wichtigen Haltung.
00:04:02: ich stehe für meinen Bereich ein wird eine, die kein Mensch lange durchhält.
00:04:08: Alles hängt an mir, alles ist meins.
00:04:12: Ich darf nichts
00:04:14: abgeben.".
00:04:16: Das Problem ist doch nicht die Verantwortung – Verantwortung ist richtig und gut ja!
00:04:22: Aber das Problem ist die fehlende Grenze der Verantwortung.
00:04:26: Wenn alles deins isst am Ende nichts mehr richtig deins weil du zuerschöpft und zu zerstreut bist, um irgendetwas davon wirklich gutzumachen.
00:04:39: Grenzenlose Verantwortung ist keine tiefere Verantwortung – sie ist eine Verdünnte!
00:04:47: Und?
00:04:48: Ja, und Sie hat einen Preis den man leicht übersieht.
00:04:51: Die Menschen um dich herum werden kleiner.
00:04:54: Wenn Du jedes Problem an Dich ziehst, jeden Fehler selbst ausbügelst Jede Entscheidung selbst triffst.
00:05:04: Dann nimmst du deinen Leuten ihren Teil weg!
00:05:07: Du meinst es fürsorglich, aber gleichzeitig entmündigst du sie.
00:05:14: ein Team das nie Verantwortung tragen darf lernt nie sie zu tragen Ja und dann hast du recht dass alles an dir hängt Aber du hast es selbst so gemacht.
00:05:30: Wirkliche Verantwortung heißt nicht alles zu tragen, sie heißt klar zu unterscheiden was deins ist und was nicht.
00:05:41: Und beim Deinen dann wirklich.
00:05:43: zudem stehen ganz statt bei allem halb und alles übrige dorthin zurückzugeben wo es hingehört im Vertrauen Im Vertrauen dass andere Menschen ihren Teil tragen können Wenn man sie lässt.
00:06:03: Ja, ich erlebe es ganz unterschiedlich.
00:06:06: Es gibt Führungskräfte bei denen ist das Werkseinstellungen.
00:06:10: Also die sind oft groß geworden und wenn ich Biografiearbeit mache dazu dann frage ich immer welches Geschwisterkind bist du denn?
00:06:19: In meiner sozusagen wissenschaftlichen Tätigkeit erlebe ich dann häufig die Erstgeborenen.
00:06:24: Das sind dann oft so Wiederholungszwänge, Muster die da genutzt werden.
00:06:29: Die volle Verantwortung für die Familie, die volle Verantwortung fürs Team bis sie dann an einen Punkt kommen wo eine große Erschöpfung passiert das erlebe ich häufig.
00:06:38: es kann aber auch genauso sein dass man in bestimmten Situationen dazu neigt.
00:06:43: also wenn man ein sehr fürsorglicher Mensch ist Wenn man auch gerne Verantwortung übernimmt Dann kann's auch sein dass Man ohne Prüfungen manchmal Menschen Dinge abnimmt, die vielleicht auch zeigen.
00:06:55: Ich will gar nicht die Verantwortung übernehmen.
00:06:57: Da gibt es so einen Spruch von meinem Kollegen der ist ein bisschen ironisch, dummstellend schafft Freizeit aber manchmal wird er eine oder andere das bestimmt auch schon mal erlebt haben.
00:07:07: und dann gibt's die, die von sich aus immer helfen und unterstützen und kann denen auch mal passieren dass sie die eine oder anderen Aufgabe übernehmen.
00:07:15: Die ist gar nicht ihre und plötzlich haben sie mehr Verantwortung.
00:07:18: Und werden vielleicht manchmal auch noch zur Rechenschaft gezogen, also ich glaube wir sind nie alle frei das immer wieder sich anzugucken.
00:07:25: Das ein bisschen wie Resilienz die man sich immer wieder arbeitet auch Verantwortungsklärung.
00:07:29: Nicht einem Perfektionismus hinterherrennen und ich würde auch nie von mir sagen Ich habe das immer völlig im Griff Nein!
00:07:35: Ich hab eine Neigung dazu gerne zu geben aber darum zu wissen dass man wieder auch stoppen kann und dass man auch wissen kann wenn du zu viel übernimmst dass du anderen die Verantwortung weggenimmst, wo sie doch erfolgreich sein können und du ermutigen kannst auch an Fehler zu lernen genauso an Erfolgen.
00:07:53: Ich habe bin aber grundsätzlich und das wird bestimmt mein Team und meine Kollegen bestätigen ein sehr vertrauensvoller Mensch und gerade auch mit jungen Kollegen.
00:08:01: Ich habe sehr tolle junge Menschen kennengelernt, ob in der Universität oder auch in meiner Praxis.
00:08:06: Meine Praxisleiter sind, die sind ist alles Frauen im jüngeren Alter noch gar nicht mit so viel Erfahrung aber sie haben Lust schnell zu lernen und wenn man ihnen Verantwortung gibt dann möchten Sie dir auch gerne übernehmen Und im gemeinsamen Austausch und in Entwicklung erlebe ich immer, das sind wie kleine Wunder.
00:08:28: Für mich sind die aber so selbstverständlich, weil ich denke ja klar, ich vertraue ihn!
00:08:33: Das Fehler dabei passieren ist auch nochmal.
00:08:40: Wir haben schon mal in der anderen Folge über den Spitzensport gesprochen was du da im Alltag gelernt hast heute noch anwendest.
00:08:47: Mich würde heute interessieren, weil du eben schon mit Bundesliga-Profis zu tun hattest oder selber.
00:08:54: Der Umgang mit Druck, auch bei Führungskräften ist es so.
00:08:56: Die müssen mit Druck von außen und von innen umgehen.
00:09:00: Was kannst du da vom Sport übertragen auf den Führungsalltag?
00:09:04: Wenn es denen gibt diesen Alltag, von dem wir alle reden
00:09:07: Das Gefühl von Spattakjade, Olympiade Von
00:09:12: ableisten
00:09:13: müssen Und das zieht sich ja nicht nur durch mein ganzes Leben sondern durch das Leben von allen Menschen.
00:09:19: Und für den einen ist es die Abiturprüfung, für den nächsten ist das Schwerste ein Gedicht vorzusagen.
00:09:26: Wir Menschen haben Angst vor anderen zu sprechen und für den Nächsten ist es ein Riesenturm zu besteigen.
00:09:33: also ich glaube wir kommen in unterschiedlichen Situationen unter Druck und wir nutzen sehr gerne die Mechanismen die uns gezeigt wurden.
00:09:41: Also wie geht meine Mutter mein Vater mit Druck um?
00:09:44: Wir lernen auch am Erfolg.
00:09:46: Was sozusagen hat sich denn bewährt bei mir selbst, was kann ich auch von anderen abschauen?
00:09:51: Und wir dürfen vor allen Dingen in Situationen die wir noch nicht kennen.
00:09:56: Wo wir noch keinen Plan haben da schnell Pläne entwickeln.
00:10:00: innerlich wie gehen wir damit um bis zu der Erkenntnis dass wir manchmal auch ein Stückchen Zeit brauchen Neues zu lernen und auch mit solchen besonderen Situationen umzugehen?
00:10:11: Da ist eins, die mit sich selbst großzügig zu sein.
00:10:15: Dass man nicht immer alles sofort abliefern darf, dass manches auch Training braucht, Begleitung braucht, Korregulationen braucht...
00:10:22: Das hast du gesagt, das mit dem Training ist eben so wichtig.
00:10:24: Weil wenn ich mir einen Bundesliga-Profi vorstelle der hat jetzt ein Elfmeter es kommt genau auf diesen Schuss an und da ist eben der Druck vom Publikum aus dem Stadion massiv und erinnere Druck natürlich auch Und bei Führungskräften ist es manchmal eben auch so dass dieser Druck da ist.
00:10:38: Also hast Du ein Tipp vielleicht auch für die Zuhörerinnen und Zuhörer wie Ich Mit Druck umgehe.
00:10:45: in diesem Moment sagen wir Training war super alles immer klasse.
00:10:50: Also, ich arbeite auch mit Tennis-Spielern und Handballern und Käufern.
00:10:55: Alle die im Sport, also viele Menschen, die in dem Sportbereich tätig sind haben ähnliche Situationen.
00:11:01: Was immer wieder das Kernthema ist, ist Verbindung zu sich selbst.
00:11:07: Und als letztes saß ich auf der Couch und habe die Weltmeisterschaft gesehen – Deutschland gegen Paraguay!
00:11:14: Die neunzig Minuten waren oben und hundertzwanzig Minuten, dann war es F Meter schießen.
00:11:19: Paraguay stand zusammen im Kreis ganz, ganz eng.
00:11:25: Deutschland ein bisschen zerfasert.
00:11:27: die haben auch einen Kreis gebildet.
00:11:30: ich habe überlegt wo ist mein Kollege?
00:11:33: Wo ist denn sozusagen der Sportpsychologe?
00:11:35: wir haben doch welche los holt sie zusammen.
00:11:37: es war meinen Impuls.
00:11:38: Ich saß auf der Couch und neben mir saß meine Begleitung Und ich sagte dann weißt du was echt Paraguaj gewinnt.
00:11:45: Ach doch Und es ist so passiert, also diese Verbindung und diese Energie dieses jetzt kriege ich das hin.
00:11:53: Jetzt schaffen wir das gemeinsam!
00:11:56: Das überwiegt viel mehr.
00:11:57: und dann kannst du in dem Moment wie man sagt der Wille kann Berge versetzen die Vision davon das erreichen zu können Die inneren Bilder dazu mit der energie des flows sind natürlich Dinge die du imaginieren kannst und wo du dich der ganze körper und deine selbe und deine gedanken dich dahin treiben.
00:12:16: und wenn du das vor dir hast und bewusst machst Und gleichzeitig dein körper gut regulieren kannst vor diesem aufschlag Vor diesen sozusagen elf metern die da sind oder sieben m am handball wie auch
00:12:27: immer sie aussehen mögen ja
00:12:28: genau dann bist du natürlich erfolgreicher Als jemand, der vielleicht sich ablenken lässt.
00:12:34: Der eine Torwart übrigens vom Paraguay hatte einen Mega-Trick.
00:12:37: Er hat immer ganz laut in die Hände geklatscht!
00:12:39: Das war was ganz Neues und die ersten zwei Schüsse gingen daneben.
00:12:43: Also es war ganz typisch, was man da bewegen konnte.
00:12:46: Es war schade für Deutschland.
00:12:47: also muss ich sagen... Ich hätte gerne noch weiter geschaut um mitgejubelt.
00:12:50: Weißt du wir sind ja mittlerweile schon recht fortgeschritten in dieser ersten Staffel von Nervensacheführung Und manche, die das hier hören möchten vielleicht auch wissen Das sind so tolle Tipps, aber wenn ich jetzt morgen ins Büro gehe, ins Unternehmen gehe und genau das verändere.
00:13:07: Ist dann nicht auch eine Art von... Wie ist er denn heute drauf?
00:13:11: Wie ist sie denn heute darauf?
00:13:13: Also wie komme ich in eine neue Rolle?
00:13:16: Wie kann ich pö ab höhe die Maske fallen lassen um diesen tollen Impulsite durch Gibst zu etablieren?
00:13:22: Auf jeden Fall nicht gleich alles auf
00:13:24: einmal!
00:13:26: Ich glaube so ein Bewusstsein zu haben einfach mal einen Wort mitzunehmen Oder so ein Satz, ich kläre heute meine Verantwortung.
00:13:34: Und auf jede Aufgabe mal raufzuschauen und zu reflektieren.
00:13:38: ist das jetzt mein, sondern wenn wie vier Prozent?
00:13:40: Und wer gehört eigentlich noch hier mit rein?
00:13:42: So in ganz kleinen zarten Schritten Step by step!
00:13:46: Ich glaube damit geht Veränderung besonders gut.
00:13:49: Und auch nicht erwarten dass es steil nach oben, sondern... Es ist eigentlich wie eine kleine Welle nach oben.
00:13:56: So könnte man sich's vorstellen.
00:13:57: Ein bisschen nach oben dann gibts wir ein bisschen runter.
00:13:59: aber stetig stetigt wächst man und wir sagen ja, man reift nach.
00:14:05: Man wird souveräner.
00:14:08: Erst hat man unbewusst seine Muster nachgemacht und das wiederholt was von einem erwartet wird.
00:14:13: dann werden die Dinge bewusst auch durch den Podcast, durch die Impulse.
00:14:19: durch das Buch genau, werden die Dinge bewusster, die man verändern und weiterentwickeln kann.
00:14:23: Aber auch gleichzeitig erkennt ... Die mache ich ja schon richtig gut!
00:14:27: Das soll ja auch die in der Bestärkung von vielen Kollegen sagen... Ach so?
00:14:32: Sagen die Profis das?
00:14:33: Das ist wissenschaftlich abgeprüft?
00:14:35: Ja dann mach' ich doch das richtig!
00:14:36: Richtig!
00:14:37: Und da weitermachen und das ein oder andere mit dazunehmen und einen stetigen Prozess.
00:14:42: Es gibt so ein Lebensmotto von mir, das heißt kannst du alt werden wie eine Kuhlernst immer noch dazu.
00:14:48: Ich weiß gar nicht wie alt Kühe werden aber ist egal!
00:14:52: Aber die Haltung zählt und nicht alles an einem Tag Schritt für Schritt und dann klärt sich ganz viel.
00:14:59: Verändert sich einer verändert sich das System.
00:15:03: es könnte sein dass du dich änderst, weil du dir einen anderen Arbeitsplatz suchst.
00:15:08: Es könnte sein... ...dass ich deine Kollegen mit dir mit ändern, weil Du andere Impulse gibst und andere Dinge ausstrahlst!
00:15:15: Es könnte sich weiterentwickeln, dass Du plötzlich ein Angebot kriegst für eine andere Rolle Und das ist alles gar nicht geplant.
00:15:21: Sondern es ist sozusagen unterbewusst ins Bewusstsein und durch Deine veränderte Haltung, durch Deiner Entwicklungsschritte passiert.
00:15:28: Du wirkst nach außen anders und dann kommen die Dinge anders zu Dir.
00:15:32: Deshalb sind wir selbst immer die erste Veränderung, die wir uns wünschen.
00:15:36: Du
00:15:37: bist alt wie eine Kuh und lernst immer noch dazu.
00:15:39: Ich hab mal den Second Screen aufgemacht.
00:15:41: Kühe haben eine natürliche Lebenserwartungen von fünfzehn bis fünfundzwanzig Jahren.
00:15:47: Ja
00:15:47: ja,
00:15:47: da bin
00:15:47: ich drüber.
00:15:48: Genau
00:15:49: das sind wir beide drüber genau!
00:15:51: Und aber schön dass wir das nochmal nachgeschaut haben.
00:15:53: und wir kommen zu Das Wissen.
00:15:57: leiser
00:15:59: Ja leises Wissen, ich kann euch sagen das nichtliche Gröbeln ist leider kein Denken auch wenn es sich verdächtig so anfühlt.
00:16:07: Denken hat ein Ziel und zwar irgendwann ein Ergebnis aber beim Grübeln dreht sich alles im Kreis.
00:16:15: Es kommt an und immer wieder dieselbe Sorge Immer wieder die selbe Sorgge kommt vorbei ohne dass wir sie lösen.
00:16:23: Was da Nachts läuft ist ein Nervensystem in leiser Daueralarmierung, das nach Bedrohungen sucht sie findet aber keine davon in diesem Moment lösen kann.
00:16:34: Es simuliert Kontrolle ohne welche zu schaffen.
00:16:38: und hier hier ist der körperliche Kern.
00:16:41: Dein System unterscheidet nur schlecht zwischen einer echten und einer bloß gedachten Gefahr.
00:16:49: Wenn du nachts um drei alle Probleme im Kopf durchspielst reagiert dein Körper Als wären sie alle gerade jetzt real und akut da.
00:16:58: Er schittet Stresshormone aus, der Puls geht hoch.
00:17:02: An Schlaf ist nicht zu denken.
00:17:04: Deshalb wachst du erschöpft auf Obwohl du körperlich nur im Bett lagst.
00:17:10: Man kann sich vorstellen Du hast dem Liegen gekämpft gegen Gegner die um drei Uhr nachts ohnehin niemand besiegen kann Weil man nichts tun kann.
00:17:19: Und die zwei Fragen die hier helfen sind nicht wie löse ich das alles sondern Was davon?
00:17:25: ist überhaupt Mainz?
00:17:28: Und was davon is jetzt dran?
00:17:32: Diese zwei einfachen Filter nehmen dem nächtlichen Gröbeln fast immer den Boden, weil das meiste, was uns nachts jagt entweder nicht wirklich unseres ist oder gerade gar nicht
00:17:47: dran ist.
00:17:49: Der Impuls
00:17:51: der Impuls ist eine kleine Sortierung Und mach sie unbedingt mit Stift und Papier.
00:17:57: Lieber nicht im Kopf, denn im Kopf sortiert sich nichts – im Kopf kreist es nur weiter!
00:18:04: Nimm die Dinge, die dich beschäftigen und schreib Sie untereinander.
00:18:08: Und stell zu jedem diese zwei Fragen.
00:18:12: Erstens ist das Mainz oder gehört es eigentlich jemand anderem?
00:18:18: Und zweitens ist's jetzt überhaupt dran… Oder reicht es auch erst
00:18:23: später?!
00:18:25: Alles, was nicht deins ist, gibst du innerlich zurück an die Person zu der es gehört.
00:18:32: Nicht aus Gleichgültigkeit sondern aus Respekt vor ihrer Verantwortung.
00:18:39: Alles, das nicht jetzt dran ist bekommt einen konkreten Zeitpunkt und darf bis dahin schweigen.
00:18:47: Was am Ende übrig bleibt, ist meist erstaunlich wenig!
00:18:51: Und dieses wenige kannst Du dann wirklich in die Hand nehmen und gut machen, statt es nur mit dir herumzutragen.
00:19:01: Dieser Impuls korrigierbar sein.
00:19:04: Das heißt dass du manchmal ja vielleicht aufwachen kannst und überlegst ist das denn jetzt hier meine Verantwortung?
00:19:12: Und anstatt der Verantwortung nachzugehen und wieder sozusagen Klärung zu suchen ist manchmal gut auch sich zu erlauben.
00:19:21: ich darf mich auch korrigieren.
00:19:22: auch Korrigieren die Verantwortung anzunehmen oder nicht.
00:19:25: Korrigierbar sein ist eine der stärksten Führungstechniken.
00:19:29: Ja?
00:19:30: Wir haben ja oft zu die Idee, oh das habe ich so gesagt und dass ich das übernehme und ich bin hier auch dafür verantwortlich.
00:19:38: aber nein wenn du merkst im Prozess da gehört jemand anderes mit rein oder ich habe vielleicht sogar jemand die Verantwortung weggenommen und hab damit vielleicht sogar Misstrauen gesehen dann ist die stärkste Einschaft zu sagen und zu erkennen bei Leiber von mir aus nachts um drei zu sagen, morgen mache ich es anders und bin korrigierbar.
00:19:58: Und dadurch wird schon leichter.
00:20:00: also Korrigierba sein ist eines der besten und schönsten und erleichternsten Führungsqualitäten die man nur haben kann.
00:20:07: Ich kann nur ermutigen darin und das ist stärker dazu zu stehen.
00:20:11: Wichtig ist immer ein bisschen Hintergrund wissen zu geben auch seinen Mitarbeitern warum er korrigiert hat und keine Korrektur gelandene?
00:20:19: Die brauchen wir nicht.
00:20:22: zurück zur Szene.
00:20:23: zum Fall
00:20:25: Ja, für die Nacht wenn wir da so liegen und es menschelt mal wieder bei uns wo wir doch alles so viel besser wissen ja dann gibt's eine kleine Ergänzung.
00:20:34: Leg den Stift und einen Zettel neben das Bett.
00:20:37: Wenn dich um drei Uhr etwas wach hält schreib es einfach auf Einen Satz mehr nicht.
00:20:43: Und dann den Gedanken dazu.
00:20:45: Da schaue ich mir morgen doch um neun an oder vielleicht um acht.
00:20:49: Das reicht.
00:20:50: Du gibst deinem System damit ein Versprechen dass es glauben kann Es ist nicht vergessen, es ist versorgt nur eben nicht jetzt.
00:21:00: Oft reicht das damit der Kopf loslässt.
00:21:03: was aufgeschrieben ist muss nicht mehr bewacht werden.
00:21:06: in diesem Sinne legt euch ruhig ein Buch an Zettelblock ran ob man oder Frau oder wer auch immer.
00:21:15: Der Ausblick
00:21:17: Das könnte man sogar sagen die Verantwortung ist die Schwester oder der Bruder von der Klarheit Und Verantwortung und Klarheit passen wunderbar zusammen.
00:21:26: Wir schauen uns an, wenn es eng wird braucht niemand mehr Tempo.
00:21:31: alles braucht eine klare Linie und klar zu sein und Klarheid zu entwickeln.
00:21:36: Unterdruck das ist das Thema für unsere nächste Folge.
00:21:40: Ich freue mich dass ihr dabei seid und auf die nächsten Impulse schreibt mir ruhig und wir können auch eure Themen mit einfließen lassen in unserem Podcast.
00:21:48: Das was euch interessiert.
00:21:50: dazu mache ich mir gerne Gedanken und gebt euch gerne Ein paar Dempulse rechts und links.
00:21:55: Bis
00:22:02: dann!
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